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Kontakt
 

Andreas Hof

Andreas Hof

Lindenstr. 1
57548 Kirchen (Sieg)

Telefon: 02741/688-106
Telefax: 02741/688-255

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Der Reinhold-Forster-Erbstollen

Kurzbeschreibung
 
Der Eingang zum Reinhold Forster Erbstolln
 

Der Reinhold-Forster-Erbstollen ist ein altes Bergwerk das für Besucher zugänglich gemacht wurde. Die Besichtigung des Stollens ist zu Fuß möglich.

Träger:
Gewerkschaft Eisenzecher Zug gUG
TalsbachstraĂźe 45
57080 Siegen
Telefon: 0271/354899  

 

Allgemeine Informationen
 
FĂĽhrungen ohne Anmeldung von April bis Oktober
jeden 1. Sonntag im Monat. FĂĽhrungsannahmen von 14.00 bis 15.00 Uhr.

FĂĽhrungen mit Anmeldung an jedem Tag im Jahr mit Ausnahme an hohen Feiertagen (Ostern, Pfingsten, Weihnachten und Neujahr)
Schulen morgens ab 9.00 Uhr und nach Anmeldung
Gruppen jeden Tag ab 9.00 Uhr und nach Anmeldung
(Bei Gruppen kleiner 10 Personen wird ein Mindestpreis von 35,00 € berechnet)

Ausnahmen
Aufgrund der Veranstaltung Siegtal Pur im Juli bleibt an diesem Tage das Besucherbergwerk geschlossen.
Aufgrund einer internen Veranstaltung bleibt das Besucherbergwerk am 01. Mai geschlossen.

Eintrittspreise
Kinder bis 6 Jahre 1,50 €
Jugendliche bis 16 Jahre 2,50 €
Besucher ab 16 Jahre 3,50 €
(Stand 01.10.2016, Ă„nderungen vorbehalten)

Anmeldung fĂĽr GruppenfĂĽhrungen
Gruppen und SonderfĂĽhrungen bitten wir unter der Rufnummer 0271/354899 anzumelden.

Hinweise
Mit dem Zutritt zu dem Besucherbergwerk erkennen Sie die Zutrittsbedingungen vom 01.10.2016 an. Die Zutrittsbedingungen hängen im Schaukasten vor dem Stollenportal.
 

Beschreibung und Geschichte
 

Der Reinhold-Forster-Erbstollen wurde am 21. März 1805 angelegt. Der Stollen ist nach dem Naturforscher, Geologen und sprachbegabten Reinhold Forster benannt, der im 18. Jahrhundert lebte. Im Jahre 1837 hatte der Stollen bereits eine Länge von 258,43 Metern. Die Gesamtlänge (mit Seitengängen) beträgt 3.400 Meter. Der Betrieb wurde 1902 eingestellt. Von dieser Zeit wurde der Stollen nur noch zur Ein- und Ausfahrt von Bergleuten und dem Materialtransport zur Grube Eisenzecher Zug genutzt. Während des Zweiten Weltkriegs (in den Jahren 1944/1945) war der Stollen Zufluchtsort für die Bürger von Eiserfeld. Danach diente der Stollen eine Zeitlang als gewerbliches Sprengstofflager.

Nachdem der Stollenmund fast zugemauert wurde, hatte sich der Eiserfelder Heimatverein des Stollens angenommen und diesen mit dem Vorplatz zu einem symbolischen Preis erworben. Die erste Arbeitsschicht zur Sanierung des Stollenmundes und des eigentlichen Stollens (teilweise) startet im Jahr 1982. Der noch erhaltene ehemalige Pferdestall wurde zu einem kleinen Ausstellungsraum umgebaut. Der begehbare Gang hat eine Länge von ca. 400 Metern. Nach 15 Monaten mit insgesamt 1500 Arbeitsstunden wird der Reinhold-Forster-Erbstollen wieder eröffnet.

Zur Besichtigung wird warme Kleidung und festes Schuhwerk empfohlen.

 

Quelle:
Buch "Königin der Eisensteingruben" von Horst G. Koch

 

Anfahrt
 

Landkarte in eigenem Fenster darstellen.