Wappen der Verbandsgemeinde Kirchen (Sieg)
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Das Wappen der Ortsgemeinde
 
Das Wappen der Ortsgemeinde Mudersbach
 

Termine
 

09.12.
Adventsfeier
(VdK Ortsverband Oberes Siegtal (Mudersbach))
 


Kontakt
 

Verbandsgemeinde-
verwaltung Kirchen (Sieg)

Lindenstr. 1
57548 Kirchen (Sieg)

Telefon: (02741) 688-0
E-Mail schreiben

 

 

Die Geschichte

der Ortsgemeinde Mudersbach

 
Erstmals urkundlich erw√§hnt wurde Mudersbach um 1188/1190. Auf einem Pergament, das k√ľrzlich erworbene Grundst√ľcke des K√∂lner Erzbischofs Philipp von Heinsberg (1167-1191) zeigt, findet sich auch ein Morsbag iuxta Froizpreh (Mudersbach nahe der Freusburg) f√ľr 20 Mark damaliger W√§hrung. Jedoch fragt man sich auch noch heute, ob damit nicht vielleicht das 26 km weiter entferntere oberbergische Morsbach gemeint ist, wo bereits 1131 eine Kirche nachgewiesen wurde. Die erste absolut einwandfreie Erw√§hnung ist am 24. August 1456.
Dieses Datum steht auf einer Urkunde vom Bartholom√§ustag jenes Jahres, nach der Johan van Seelbach, Diederichs Sohn und seine Frau Eelgin ihrem Bruder und Schwager Friedrich van Seelbach und dessen Frau Agnes ihr Erbe verkaufen, das sie im Kirchspiel zu Kirchfreusburg, n√§mlich zu Modersbach und zu der Stroet haben. 1741 verfasst der in Friedewald t√§tige Amtsaktuar Johann Heinrich Lamprecht den ersten ausf√ľhrlichen Bericht √ľber Mudersbach: Mudersbach hat 42 R√§uche, an √Ąckern und Wiesen 275 Morgen, weitl√§ufig sch√∂ne Hauberge, gibt 6 Rtlr. 40 albus 2¬Ĺ d. Schatz.

Der heutige Mudersbacher Ortsteil Niederschelderh√ľtte entstand im 18./19. Jahrhundert als Wohnsiedlung der H√ľtten-Arbeiter aus dem benachbarten Niederschelden, das seit 1975 zu Siegen geh√∂rt, heute aber mit Niederschelderh√ľtte praktisch einen Ort bildet. Die einstige Charlottenh√ľtte wurde sp√§ter zum Stahlwerk. Die Sieg, und damit auch die Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, verl√§uft mitten durch das Werksgel√§nde. Versuche, durch Gebietstausch die teils f√ľr Verwirrung sorgende Lage eines Stahlwerks in zwei L√§ndern zu √§ndern, scheiterten an mangelndem politischen Willen in Mainz und D√ľsseldorf.