Wappen der Verbandsgemeinde Kirchen (Sieg)
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Wappen der Ortsgemeinde
 
Das Wappen der Ortsgemeinde Niederfischbach

Das Wappen der Ortsgemeinde Niederfischbach

 

Termine
 

Aktuell keine Termine vorhanden.


Impressionen
 
Siegerländer Dom in Niederfischbach

Siegerländer Dom in Niederfischbach

 

Kontakt
 

Verbandsgemeinde-
verwaltung Kirchen (Sieg)

Lindenstr. 1
57548 Kirchen (Sieg)

Telefon: (02741) 688-0
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Die Geschichte

der Ortsgemeinde Niederfischbach

Erste Erwähnung
 

Die erste urkundliche Erwähnung von Niederfischbach als "Hof zu Vispe" fand im Jahre 1377 statt. Bereits im Jahre 1435 war Niederfischbach schon der Mittelpunkt eines Kirchspiels, es wird als "kirspill von Fischpe" erwähnt. Kaiser Ferdinand I. verlieh dem Ort im Jahr 1560 die Marktrechte. 1623 zog die 3. Kompanie des Regiments des Grafen von Holstein, welches zu Tillys Armee gehörte, in Niederfischbach ein. In den Jahren 1624 und 1636 wurde der Ort von der Pest heimgesucht. 1633 marschierten die Schweden in Niederfischbach ein.

Die gemeinsame Nutzung der Kirche f√ľr beide Konfessionen (Simultaneum) wurde in Niederfischbach 1652 einf√ľhrt und erst 1895 wieder gel√∂st. 1694 verbrannt fast der ganze Ort, nur 5 H√§user und die Kirche blieben √ľbrig. Weitere gro√üe Feuer w√ľteten in den Jahren 1776 und 1885. Im Jahre 1750 wird ein Silbertaler zu Ehren des Markgrafen Karl Wilhelm Friedrich zu Altenkirchen Sayn gepr√§gt. 1888 wurde Niederfischbach an das Schienennetz der Reichsbahn angeschlossen. Der letzte Schienenbus fuhr am 28.05.1983 von Niederfischbach. Am 13.11.1898 wird die neue kath. Pfarrkirche (der sog. Siegerl√§nder Dom) eingeweiht.

 

Weitere Geschichte
 

Die Gemeinden Niederfischbach und H√ľttseifen, sowie der Harbacher Ortsteil Oberasdorf werden 1969 zur heutigen Gemeinde Niederfischbach zusammengelegt. 1976 wird die Umgehungsstra√üe von Niederfischbach freigegeben. Im April 2001 wurde eine Gemeindepartnerschaft mit der Gemeinde Martign√©-Ferchaud (Frankreich) besiegelt. Die alte Bahnstrecke wurde im Jahr 2002 zu einem Radweg umgebaut und der neue Asdorftalradweg, mit einer Gesamtl√§nge von 11,8 km, am 17.08.2002 er√∂ffnet.

Fr√ľher bl√ľhte in Niederfischbach, an der Grenze zum Nassauischen, der Handel mit den Nachbarn. Silber-, Kupfer- und Eisenerze aus den heimischen Bergen boten daf√ľr jahrhundertelang eine bedeutende wirtschaftliche Grundlage. Inzwischen sind die Vorr√§te aber ersch√∂pft oder der Abbau w√§re unwirtschaftlich. Heute erinnert ein Grubenwanderweg an die einstige Bedeutung des Bergbaues f√ľr die ganze Region. Die Gemeinde hat sich im Laufe der Zeit zu einem Standort f√ľr den Mittelstand entwickelt und bietet auch neuen Dienstleistungsberufen gute Bedingungen. Dies wurde zuletzt durch die Er√∂ffnung der Technologietransferagentur im September 2003 in der ehem. Grundschule in Niederfischbach unterst√ľzt. Heute wie damals wird Niederfischbach von seinen Bewohnern liebevoll "F√∂schbe" genannt.