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Termine
 

16.07.
Deutsche Klickermeisterschaft
(1. Kirchener Klickerverein)
 

13.08.
Grillfest
(VdK Ortsverband Oberes Siegtal (Mudersbach))
 

30.09.
188.Mudersbacher-Kirmes
(Bürger- und Verkehrsverein Mudersbach e.V.)
 

03.12.
Adventsfeier
(VdK Ortsverband Oberes Siegtal (Mudersbach))
 


Kontakt
 

Andreas Hof

Andreas Hof

Lindenstr. 1
57548 Kirchen (Sieg)

Telefon: 02741/688-106
Telefax: 02741/688-255

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Die Grube Bindweide

Kurzbeschreibung
 
Grubenarbeiter in der Grube Bindweide
 

Die Grube Bindweide ist ein altes Bergwerk was für die Besucher zugänglich gemacht wurde. Ein- und Ausfahrt geschieht mit der originalen Grubenbahn, teilweise Besichtigung zu Fuß.

 

Tel.: 02747 / 80919 oder 02747 / 7845
Fax: 02747 / 80917

 

 

Beschreibung und Geschichte
 

Die Grube Bindweide liegt im Siegerländer Spateisensteinbezirk und befindet sich in der Ortsgemeinde Steinebach/Sieg der Verbandsgemeinde Gebhardshain. Zunächst muss man sich erst mal umziehen (die Helme und Mäntel stehen im Bergwerk kostenlos zur Verfügung) um für die Untertage-Exkursion gerüstet zu sein (nicht zu luftig anziehen, denn im Berg liegt die Temperatur bei 12°C). Dann geht es die ersten 800 Meter mit der Schmalspurbahn in den Berg hinein. Insgesamt sind 1300 Meter Stollen begehbar. Bei der Besichtigung erfährt man u.a. warum im Wasserkanal rotes Wasser abläuft und wie der Abbau von Braueisenstein, Spateisenstein und Eisenglanz ablief. An manchen alten Arbeitsgeräten kann man sogar selbst "Hand anlegen".

Die Grube Bindweide gehörte einst dem Industriellen Theodor Stein, der mehrere Grubenfelder in der Umgebung erworben hatte und diese in der Gewerkschaft "Bindweide" vereinigte. Aber mitten im Höhepunkt des Schaffens, es war das Jahr 1872, ereignete sich eine Katastrophe in Grube Bindweide. Bei zwei Wassereinbrüchen wurden insgesamt 14 Männer in den Tod gerissen, unter ihnen war auch der köngliche Revierbeamte und Bergmeister Johannes Schmidt, an der Spitze einer Rettungsmannschaft. Durch die Ereignisse getroffen, verkaufte Stein die größten Teile seines Grubenbesitzes.

Die Friedrich Krupp AG (Essen) wurde neue Besitzerin der Grube Bindweide und führte die maschinelle Tiefbauförderung ein. Es wurde eine Schmalspurbahn vom Tiefen Bindweider Stollen zum Bahnhof Scheuerfeld gebaut. Im Betriebsjahr 1889/1890 hatte die Grube 799 Beschäftigte, es wurden 99.491 Tonnen Eisenglanz und Brauneisenstein sowie 14.912 Tonnen Spateisenstein gefördert. 1907/1908 wurde sogar noch eine zweite Schachtanlage in Betrieb genommen. Als Folge der Weltwirtschaftkrise wurde die Förderung am 30.09.1931 eingestellt. Die Gesamtteufe betrug 500 Meter, insgesamt wurden 5,1 Millionen Tonnen gefördert. Trotzdem wird geschätzt, dass in der Grube Bindweide noch ca. 11 Millionen Tonnen Erz abgebaut werden könnten.

Nach der Besichtigungstour kann auch noch eine Mineralienausstellung im Grubengebäude bestaunt werden.

Ă–ffnungszeiten und Eintrittspreise: Bitte auf der Internetseite der Grube Bindweide http://www.besucherbergwerk-grube-bindweide.de/ oder unter den obengenannten Telefonnummern nachfragen.

BroschĂĽre ĂĽber das Erlebnis Bergbau im Kreis Altenkirchen als PDF-Datei (ca. 4,5 MB).

 

Quelle: BroschĂĽre der Grube Bindweide

Ă–ffnungszeiten und Eintrittspreise:
Bitte auf der Internetseite der Grube Bindweide http://www.besucherbergwerk-grube-bindweide.de/ oder unter den obengenannten Telefonnummern nachfragen.

 

Anfahrt
 

Landkarte in eigenem Fenster darstellen.