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Der Grubenwanderweg Niederfischbach (zum Öffnen eines neuen Fensters mit dem Bild in Originalgröße bitte auf das Bild klicken)

Der Grubenwanderweg Niederfischbach
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Andreas Hof

Andreas Hof

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57548 Kirchen (Sieg)

Telefon: 02741/688-106
Telefax: 02741/688-255

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Der Grubenwanderweg in Niederfischbach

Kurzbeschreibung
 
Der Grubenwanderweg in Niederfischbach
 

Ein ca. 18 km langer Wanderweg der durch Niederfischbach und Harbach f├╝hrt

 

 

Beschreibung und Geschichte
 

Den gesamten Grubenwanderweg Niederfischbach hat man in ca. 6 Stunden abgegangen. Der Weg l├Ąuft ├╝berwiegend ├╝ber befestigte Feldwege mit zum Teil kurzen steilen Steigungen, Startpunkt ist der Marktplatz in Niederfischbach. Zun├Ąchst f├╝hrt der Weg ├╝ber die Konrad-Adenauer-Stra├če in Richtung Kirchen. Im Jahre 1868 wurde das Haus Nummer 110, von den belgischen Betreibern des Grubenunternehmens "Fischbacherwerk" erbaut und wird auch "Franz├Âsische Villa" genannt. Bis 1902 war dieses Geb├Ąude die Wohnung der Betreiber. Nach dem Haus Nummer 82 geht der Weg links in die Fischbacher Stra├če. Dort verl├Ąuft der Wanderweg zwischen den H├Ąusern 5 und 7 rechts in einen Fu├čweg, am Kinderspielplatz vorbei und kommt in der Stra├če "Auf dem Weiher" an. Hier stand damals die Blash├╝tte, die ab dem 15. Jahrhundert bekannt war und in der bis 1878 gearbeitet wurde.
Nun f├╝hrt der Weg weiter geradeaus, ├╝berquert den Radweg und die Konrad-Adenauer-Stra├če und f├╝hrt nach rechts am Parkplatz des ehemaligen Hotel B├Ąhner an der Konrad-Adenauer-Stra├če entlang zum H├╝ttseifer Weg. Nach ca. 200 Meter biegen wir links in den Waldweg ein der uns auf die H├Âhe zur Wegscheide f├╝hrt. Hier erreicht man das Wegkreuz und die Gemeindegrenze zwischen Harbach und Niederfischbach. Dort angekommen ├╝berquert man den L├Âcherbach und geht nach links zur Dorfmitte. An der n├Ąchsten Abzweigung verl├Ąuft der Weg nach rechts und geht am Fernsehumsetzer vorbei ├╝ber den "Hanb├╝gel". Dann muss man ein Wiesengrundst├╝ck ├╝berqueren bis man den befestigten Weg erreicht. Dort nach links weitergehen und nach wenigen Metern wieder rechts abbiegen um bergab ins Tal zu gelangen. An der n├Ąchsten Weggabelung befindet sich rechts der Standort des ehem. Grubenschachtes "Hanb├╝gel" (in der Karte: Nr. 135).
Nun geht es weiter talabw├Ąrts bis zur Winnersbacher Teerstra├če, danach links bis Rosenthal. Hier ist die Kreisstra├če und der L├Âcherbach zu ├╝berqueren. Nach wenigen Metern verl├Ąuft der Wanderweg kurz ansteigend nach rechts in den "Kurt-Moog-Weg" und dann in Richtung T├╝schebach. Nach ca. 2 Stunden Wanderzeit ist ein Ausflugsziel, der T├╝schebachs-Weiher, erreicht. Im weiteren Verlauf geht der Weg ├╝ber den Weiherdamm und dann an der Kreisstra├če nach links. Nach 50 Metern f├╝hrt der Weg rechts in einen Waldweg hinein. Der Weg verl├Ąuft zun├Ąchst entlang eines Baches (Winnersbach). Nach ein paar Minuten kommt man am Stollen der Grube "Gl├╝cksbrunnen" (in der Karte: Nr. 129) vorbei. Nun geht es immer am Waldrand entlang. Auf der linken Seite liegt ein ausgedehntes Wiesengrundst├╝ck. Nach kurzer Zeit l├Ąsst man das Schloss Junkernthal rechts liegen und ├╝berquert den Radweg. Anschlie├čend der Stra├če folgen. Rechts ist der Torbogen im Junkernthal zu sehen. Jetzt f├╝hrt der Weg links durch eine Unterf├╝hrung. Anschlie├čend wieder links, entlang der Fahrstra├če, bei der n├Ąchsten M├Âglichkeit wieder nach rechts in einen geteerten Waldweg, Richtung Altental, abbiegen. Nach 50 Metern ist links ein alter, heute gesperrter Grubenbahnweg zu sehen. Der Wanderweg ├╝berquert zweimal den Bachlauf der Asdorf. Am Haus Altental angekommen geht es links weiter in Richtung Hahnhof.
Bis hier sind schon ca. 3 Stunden Wanderzeit verstrichen und ca. 10 km gelaufen. Wer nicht ganz so ge├╝bt ist, kann hier die Tour unterbrechen und ├╝ber den Ortsteil Hahnhof um der Kr├Ąm nach Niederfischbach wandern.
Wer noch kann, der l├Ąuft nun an der Wegkreuzung Hahnhof/W├╝stseifen nach rechts. Die ehem. Grubenh├Ąuser bleiben links liegen. Es geht weiter in den Waldweg. Nach ca. 30 Metern ist der Stolleneingang der Grube "W├╝stseifen" (in der Karte: Nr. 127) zu sehen. Abseits des Weges liegen noch die Gruben "Wilhelmine" und "Frosch". Im weiteren Verlauf f├╝hrt der Weg ca. 500 Meter bergauf bis zur Totenbuche (380 Meter ├╝ber NN). Als n├Ąchstes geht es links in Richtung Niederfischbach und an der n├Ąchsten Weggabelung rechts. Der Weg f├╝hrt unterhalb der Wasenecke (431 Meter ├╝ber NN) vorbei. An der n├Ąchsten Gabelung gehts rechts weiter. Ein sehr sch├Âner, eben verlaufender Waldweg f├╝hrt in Richtung Giebelberg. An der n├Ąchsten Wegkreuzung nach links in Richtung der Mahnst├Ątte f├╝r gefallene Soldaten des Zweiten Weltkrieges wenden. Den Platz ├╝berqueren und geradeaus weiter zur Grube "Fischbacherwerk" (in der Karte: Nr. 124) gehen. Anschlie├čend weiter bergab an den Grubenhalden vorbei. Im Tal angekommen halb rechts in den Grubenbahnweg "B├Ąhnchen" einbiegen. An der linken und rechten Seite des Berghanges befanden sich die Gruben "Otterbach", "Bruch", "Carlskrone" und "Gabriel". Dann am Wasserbeh├Ąlter vorbei. Der Tierpark wird noch heute von hier aus mit Wasser versorgt. Der Weg f├╝hrt durch mehrere Felsbr├╝che hindurch und wurde im Jahre 1888 fertiggestellt. Er diente zum Abtransport der gef├Ârderten Erzmengen. An beiden Seiten des Weges befinden sich viele Sch├╝rtstellen aus vergangenen Zeiten. Am Ende des letzten Felsdurchbruches angekommen, ist auf der rechten Seite, im Kesselbachtal, der Tierpark zu sehen, der einen Besuch lohnt. Der Grubenwanderweg geht nun am Sportplatz entlang und man kommt nach wenigen Metern auf die "Schmelze". Hier stand auf der rechten Seite die Metallh├╝tte "Viktoria". Auf der linken Seite des Otterbachstals befanden sich die Gruben "Concordia", "Villbach", "Mehlberg", "Rothenberg" und "Pauline" (in der Karte: Nr. 130).
Anschlie├čend geht es weiter durch die Schlesingstra├če und am Haus Nr. 30 an den ehem. Stolleneing├Ąngen "Bellona", "Silberblick" und "Cordula" (in der Karte: Nr. 131) vorbei. Der Grubeneingang "Silberblick" erstreckte sich bis zur Grubenausfahrt "Silberhardt". Dieser Stollen ist teilweise noch erhalten und befindet sich hinter dem Hotel Fuchshof in der Siegener Stra├če. Das Haus Nr. 22 war der ehem. Maschinenschuppen. Danach weiter bis zur Konrad-Adenauer-Stra├če und dann die Raiffeisenstra├če ├╝berqueren. Am Ende der Raiffeisenstra├če befand sich die "St├╝rze", wo die Ausbeute des "Fischbacherwerks" in die Preu├čische Staatsbahn verladen wurden.

 

Quelle:
"Erzbergbau und H├╝ttenwesen im Raum Niederfischbach" von Rudolf Alt

 

Karte des Grubenwanderwegs
 
Die Karte des Grubenwanderwegs Niederfischbach (zum Öffnen eines neuen Fensters mit dem Bild in Originalgröße bitte auf das Bild klicken)

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