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Impressionen
 
Die Grubenmänner des Grubenwanderweg Brachbach

Die Grubenmänner des Grubenwanderweg Brachbach

 

Termine
 

09.12.
Adventsfeier
(VdK Ortsverband Oberes Siegtal (Mudersbach))
 


Kontakt
 

Andreas Hof

Andreas Hof

Lindenstr. 1
57548 Kirchen (Sieg)

Telefon: 02741/688-106
Telefax: 02741/688-255

E-Mail schreiben

 

 

Der Grubenwanderweg Brachbach

der rote Streckenverlauf

Beschreibung des Wanderweges "Rot" (9,6 km)
 

Wir beginnen unsere Wanderung am Zechenwaldplatz (1). Im Zentrum des Platzes steht der 2003 errichtete neue Brachbacher Backes. Nach Westen geht es nun durch den "Erzweg" Richtung Bahnhof und wir kommen durch das "Bähnchen". Der Name dieses kleinen Sträßchens durch die Gärten und an der Pfarrkirche St. Josef vorbei erinnert daran, dass zur Zeit des Erzbergbaus in Brachbach das Gestein vom Zechenwaldplatz über Schienen mit einem kleinen Bähnchen bis zum Bahnhof transportiert wurde. Durch die Wiesenstrasse gelangen wir zum Bullenkamp (2). Unmittelbar vor der neuen Siegbrücke biegen wir nach rechts ab und folgen dem Fluss bis zum Ecker Grundstollen (3). Am Häuschen des Mudersbacher Wasserwerks führt der Weg dann rechts hoch durch einen Buchenwald zum Findlingsstollen (4). Hier biegen wir nach links ab und folgen dem Weg zum Schützenhaus. Nach ca. 200 m sehen wir auf der linken Seite "Knotts Haus", es war das Zechenhaus des ehemaligen Ecker Schachts (6). Hinter diesem Haus sind die Reste der Grube Ecke (5) zu sehen.

Am Schßtzenhaus vorbei geht es dann auf einem schmalen Pfad hinauf zum Pastorsweg. Wir gehen nach rechts und gelangen bequem und auf ebenem Weg zum Apfelbaumerzug (7). Hier stand bis in die siebziger Jahre das Schachtgebäude dieser Grube. Heute verdeckt eine mächtige Betonplatte den 393 m tiefen Schacht. Von hier ab fßhrt die Erweiterungsschleife des "orangenen Wanderweges" links den Berg hinauf und trifft nach einer Wegstrecke von etwa 4,6 km am Speckberg (15) wieder auf den Hauptwanderweg.

Der Hauptweg führt vom "Apfelbaumerzug" oberhalb der Ahligswiesen entlang, an der Unteren Girnbach (8) vorbei zum Haus Langgrube (9). Vorher kommen wir an der modernen Wassergewinnungsanlage des "Verein Wasserwerk Brachbach" vorbei. Der Fleiß unserer Vorfahren und ihr hartes Leben sind heute unser Glück. Denn die zahlreichen Stollen und Schächte in der Umgebung von Brachbach, gehauen in vielen Jahrzehnten mit der Hände Arbeit, stehen heute voll von bestem Trinkwasser für unsere Gemeinde.

Auf dem neu geschobenen Weg gehen wir ziemlich steil nach oben, an einem alten aufgelassenen Steinbruch (10) vorbei. Hier wurden vor 130 Jahren alle Steine fĂźr die Josefskirche in Brachbach gebrochen. Bald sieht man rechts den neu gestalteten Eingang zur Schiefergrube JosefsglĂźck (11), die noch bis Juni 1948 von einigen Brachbachern betrieben wurde.

 

Karte des Grubenwanderweges
 
Grubenwanderweg Brachbach (zum Öffnen eines neuen Fensters mit dem Bild in Originalgröße bitte auf das Bild klicken)