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Impressionen
 
Blick ins Bergwerk

Blick ins Bergwerk

 

Termine
 

13.08.
Grillfest
(VdK Ortsverband Oberes Siegtal (Mudersbach))
 

30.09.
188.Mudersbacher-Kirmes
(Bürger- und Verkehrsverein Mudersbach e.V.)
 

03.12.
Adventsfeier
(VdK Ortsverband Oberes Siegtal (Mudersbach))
 


Kontakt
 

Andreas Hof

Andreas Hof

Lindenstr. 1
57548 Kirchen (Sieg)

Telefon: 02741/688-106
Telefax: 02741/688-255

E-Mail schreiben

 

 

Heimatmuseum Kirchen

Kurzbeschreibung
 
Heimatmuseum Kirchen
 

Museum des Kirchener Heimatvereins e.V.
Wiesenstra├če 7
57548 Kirchen


Tel.: 02741 / 930389

 

 

Beschreibung und Geschichte
 

Zun├Ąchst war das Heimatmuseum (als Heimatstube) im Ortsbezirk Wehbach untergebracht. 1993 fand der Umzug ins alte Feuerwehrhaus in der Wiesenstra├če in Kirchen statt. In den Jahren 2002 und 2003 wurden erhebliche Umbauarbeiten durchgef├╝hrt. Das eigentliche Geb├Ąude wurde im Jahre 1910 erbaut.

St├╝ck f├╝r St├╝ck wird die Wiesenstra├če 7, nur etwas oberhalb der evangelischen Kirche, zu einer Topadresse in Kirchen. Seit nunmehr ├╝ber f├╝nf Jahren arbeiten die Mitglieder des Kirchener Heimatvereins nun schon an der Gestaltung des Museums f├╝r die Stadt Kirchen mit dem Schwerpunkt Industriegeschichte. Dabei steht nat├╝rlich die Geschichte der beiden bedeutensten Werke, der Lokomotivfabrik Arnold Jung im Kirchener Jungenthal sowie der Friedrichsh├╝tte in Wehbach, im Mittelpunkt. Aber das ist noch l├Ąngst nicht alles, was die Kirchener Geschichte zu bieten hat. So wundern sich z.B. nicht wenige dar├╝ber, dass in Kirchen auch einmal Bier gebraut wurde oder das es in Kirchen auch einmal ein Gef├Ąngnis gab. ├ťber dies und vieles mehr informiert das "st├Ądtische Heimatmuseum".

 

Einblicke ins Heimatmuseum
 
Nachbau einer Schmiede

Nachbau einer Schmiede

 

Rundgang durch das Museum
 

Den Rundgang sollten Sie im Keller des Geb├Ąudes beginnen. Dort erf├Ąhrt der Besucher so allerhand ├╝ber die zahlreichen Funktionen des Haubergs in fr├╝her Zeit. Zahlreiche Werkzeuge veranschaulichen die schwere Arbeit im Hauberg und in der Landwirtschaft. Dass selbst das Waschen wenig mit dem heutigen Luxus moderner Technik zu tun hatte, verdeutlicht eine alte Waschk├╝che, die zurzeit aufgebaut wird. F├╝r Kinder besonders interessant ist das Modell eines G├Âpels zur Trennung von Spreu und Korn.

Geht man dann die Treppe hinauf so erf├Ąhrt man Interessantes ├╝ber Wehbacher Industrie- und Handwerksgeschichte. Brauerei, Gerberei, Ziegelei und S├Ągewerk gaben vielen Menschen Arbeit. Der gro├če Raum im Erdgeschoss ist ganz der Firmengeschichte des Stahl- und Walzwerkes der Friedrichsh├╝tte, Abteilung Carl Stein, und der Geschichte der Firma Jung-Jungenthal, von der Spinnerei ├╝ber die Lokomotivfabrik bis zum Hersteller von Werkzeugmaschinen mit Weltruf, gewidmet. Hier wird deutlich, woher ein gro├čer Teil des Reichtums Kirchens kam und wo die meisten Menschen um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ihr Brot verdienten. Zahlreiche Fotos und Exponate liefern detaillierte Einblicke in die Arbeitswelt von gestern. Im Nebenraum befinden sich zahlreiche Sch├Ątze in der Abteilung Bergbau, dessen Vergangenheit f├╝r die Entwicklung Kirchens ebenso bedeutsam war wie die beiden gro├čen Firmen. Anschaulich gelungen ist hier der Stollentrieb der einen "Blick ins Bergwerk" freigibt.

Im zweiten gro├čen Raum des Erdgeschosses weisen Stellmacherei, Schmiede und Schusterwerkstatt auf die alten Traditionen des Handwerks hin. Wie man fr├╝her bei "Tante Emma" einkaufte, zeigt die alte Ladeneinrichtung, die sich mehr und mehr mit altert├╝mlichen Verpackungen f├╝llt. Lebensmittelmarken und Inflationsgeld erinnern an schwierige Zeiten der Versorgung.

Geht man nun weiter die Treppe hoch, so begegnet man zun├Ąchst einmal interessanten Fahnen aus der Kirchener Vereinsgeschichte, aber auch dem Reichsbanner Schwarz-rot-gold, das w├Ąhrend der Naziherrschaft eifrig gesucht wurde aber gut versteckt die Zeit ├╝berlebte.

Im Obergeschoss sind Wohnk├╝che, eine gehobene Wohnstube und ein klassisches Schlafzimmer mit einem Brautkleid aus Fallschirmseide zu besichtigen. Der gr├Â├čte Raum aber ist der Geschichte der Kirchener Stadtteile vorbehalten. Hier haben B├╝rger aus den verschiedenen Stadtteilen die Geschichte ihres Wohnumfeldes in Eigenregie auf unterschiedliche Art und Weise dokumentiert und zu einer ├Ąu├čerst interessanten Gesamtschau zusammengestellt. Bei einem Rundgang fallen dem Betrachter u. a. die repr├Ąsentativen Villen auf, die nur noch zum Teil das Bild Kirchens mitpr├Ągen. Es sind die Domizile der einstigen Million├Ąre Kirchens. Insgesamt zw├Âlf Million├Ąrsfamilien wohnten hier und machten Kirchen zum reichsten Dorf in Preu├čen.

Das "Dorf der Million├Ąre" hat seit dieser Zeit sein Gesicht erheblich ver├Ąndert, umso mehr lohnt sich die R├╝ckschau auf diese beeindruckende Geschichte im Rahmen eines sonnt├Ąglichen Besuches, mit einem Gang durchs Museum.

 

Quelle:
Kirchener Heimatverein e.V.

├ľffnungszeiten:
Regelm├Ą├čig am 1., 2. und 3. Sonntag im Monat von 14.00 -17.00 Uhr und nach Vereinbarung, bitte ├╝ber den jeweiligen 1. Vorsitzenden oder obige Telefonnummer erfragen. Auch Anmeldungen zur Besichtigung sind hier m├Âglich.
1. Vorsitzender des Heimatvereins Kirchen e.V.

 

Anfahrt
 

Landkarte in eigenem Fenster darstellen.