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Die rote Kapelle in Friesenhagen (zum Öffnen eines neuen Fensters mit dem Bild in Originalgröße bitte auf das Bild klicken)

Die rote Kapelle in Friesenhagen
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Termine
 

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Kontakt
 

Andreas Hof

Andreas Hof

Lindenstr. 1
57548 Kirchen (Sieg)

Telefon: 02741/688-106
Telefax: 02741/688-255

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Kapellenwanderung in Friesenhagen

Kurzbeschreibung
 
Annakapelle in Friesenhagen
 

Ca. 8,5 km langer Wanderweg in Friesenhagen

 

Beschreibung und Geschichte
 

Der Kapellenwanderweg ist eine Wanderroute der Landfrauen mit einer LĂ€nge von ca. 8,5 km. Der Weg ist teils geteert oder ein gut befestigter Waldweg. Der Start und Parkmöglichkeiten befinden sich am Festplatz in Friesenhagen. Von dort aus fĂŒhrt die Wanderstrecke zunĂ€chst zur Barocken Pfarrkirche, die erstmals 1131 erwĂ€hnt wurde. 1751 brannte sie ab und wurde wieder neu aufgebaut und im Barockstil ausgebaut. Anschließend fĂŒhrt der Weg am KlostergebĂ€ude vorbei, das frĂŒher von Franziskanern bewohnt wurde. Nun geht der Weg ĂŒber die Wintert in Richtung Friedhof, wo das Grab der GrĂ€fin Marion Dönhof zu finden ist. Von dort verlĂ€uft der Wanderweg zu den alten Kreuzwegstationen, die vom Soldatenfriedhof bis hin zur Kreuzkapelle auf dem Schnabelberg fĂŒhren. Von der Kapelle hat man einen schönen Blick auf das Schloss Crottorf. In Crottorf besteht im Wildenburger Hof die Gelegenheit zum Mittagessen oder fĂŒr eine kleine StĂ€rkung.

Das Schloss Crottorf wurde im 16. Jahrhundert durch Johann Seelbach erbaut und als Wasserschloss von den Hatzfeldern ausgebaut, die auf der Wildenburg ansĂ€ssig waren. Das Schloss befindet sich in Hatzfeldschem Besitz. Im weiteren Verlauf bis zur Wegkreuzung Weierseifen - NĂ€dringen geht man rechts entlang der Hauptstraße und nimmt den 1. Feldweg links zur Rochuskapelle.

Die Rochuskapelle wurde im 17. Jahrhundert erbaut und lĂ€sst darauf schließen, dass wĂ€hrend oder vor ihrer Errichtung im Wildenburger Land die Pest gewĂŒtet hat. St. Rochus wurde als Pestheiliger geehrt. Von dort hat man einen schönen Blick zur Wildenburg und zur Roten Kapelle.

Der Weg fĂŒhrt weiter zur Wildenburg, die ĂŒber den "Höhenweg", einen Feldweg (links weiter), gut zu erreichen ist. Auf der Höhe biegt die Wanderstrecke rechts ab. Die Wildenburg wurde im 12. Jahrhundert erbaut und bis 1418 vom Adelsgeschlecht von Wildenburg bewohnt. Im 19. Jahrhundert wurde sie grĂ¶ĂŸtenteils abgebrochen. Im Ortsteil Wildenburg geht es der Straße nach links bergan in Richtung Friesenhagen.

Auf der Höhe wird die Kapelle zur "Schmerzhaften Mutter" erreicht, die im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Der Weg fĂŒhrt nun zur Roten Kapelle oder auch Anna Kapelle genannt, die ĂŒber den Wirtschaftsweg Ziegenschlade - Wiesental zu erreichen ist. Bei der Anna Kapelle hat 1650 die Hexenverbrennung stattgefunden. Die Kapelle wird von einer 400-jĂ€hrigen Linden ĂŒberragt. An dieser Stelle wurden mehr als 200 Menschen als Hexen und Zauberer hingerichtet und verbrannt. Vorbei am Gedenkkreuz auf dem Blumenberg fĂŒhrt der Weg wieder zurĂŒck nach Friesenhagen. Das Kreuz wurde 1917, gegen Ende des 1. Weltkriegs als Votivkreuz in der Kriegsnot erstellt, da Friesenhagen verschont wurde. In Friesenhagen kann man im Schlosskeller oder im Gasthof "Spitz" einkehren, um sich zu stĂ€rken.

Ein Alternativweg von ca. 6 km fĂŒhrt von Friesenhagen, ĂŒber Crottorf, bis zur Weggabelung zum Rochus, dann ĂŒber den Wirtschaftsweg Wiesental zur Roten Kapelle und dann nach Friesenhagen zurĂŒck.

 

Verlauf der Kapellenwanderung
 
Verlauf der Kapellenwanderung (zum Öffnen eines neuen Fensters mit dem Bild in Originalgröße bitte auf das Bild klicken)