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Impressionen
 
Die rote Kapelle in Friesenhagen (zum Öffnen eines neuen Fensters mit dem Bild in Originalgröße bitte auf das Bild klicken)

Die rote Kapelle in Friesenhagen
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Termine
 

05.06.
Erbsensuppenfest
(Wandersportverein "Fahrende Gesellen" e.V.)
 

16.07.
Deutsche Klickermeisterschaft
(1. Kirchener Klickerverein)
 

13.08.
Grillfest
(VdK Ortsverband Oberes Siegtal (Mudersbach))
 

30.09.
188.Mudersbacher-Kirmes
(Bürger- und Verkehrsverein Mudersbach e.V.)
 

03.12.
Adventsfeier
(VdK Ortsverband Oberes Siegtal (Mudersbach))
 


Kontakt
 

Andreas Hof

Andreas Hof

Lindenstr. 1
57548 Kirchen (Sieg)

Telefon: 02741/688-106
Telefax: 02741/688-255

E-Mail schreiben

 

 

Kapellenwanderung in Friesenhagen

Kurzbeschreibung
 
Annakapelle in Friesenhagen
 

Ca. 8,5 km langer Wanderweg in Friesenhagen

 

Beschreibung und Geschichte
 

Der Kapellenwanderweg ist eine Wanderroute der Landfrauen mit einer L├Ąnge von ca. 8,5 km. Der Weg ist teils geteert oder ein gut befestigter Waldweg. Der Start und Parkm├Âglichkeiten befinden sich am Festplatz in Friesenhagen. Von dort aus f├╝hrt die Wanderstrecke zun├Ąchst zur Barocken Pfarrkirche, die erstmals 1131 erw├Ąhnt wurde. 1751 brannte sie ab und wurde wieder neu aufgebaut und im Barockstil ausgebaut. Anschlie├čend f├╝hrt der Weg am Klostergeb├Ąude vorbei, das fr├╝her von Franziskanern bewohnt wurde. Nun geht der Weg ├╝ber die Wintert in Richtung Friedhof, wo das Grab der Gr├Ąfin Marion D├Ânhof zu finden ist. Von dort verl├Ąuft der Wanderweg zu den alten Kreuzwegstationen, die vom Soldatenfriedhof bis hin zur Kreuzkapelle auf dem Schnabelberg f├╝hren. Von der Kapelle hat man einen sch├Ânen Blick auf das Schloss Crottorf. In Crottorf besteht im Wildenburger Hof die Gelegenheit zum Mittagessen oder f├╝r eine kleine St├Ąrkung.

Das Schloss Crottorf wurde im 16. Jahrhundert durch Johann Seelbach erbaut und als Wasserschloss von den Hatzfeldern ausgebaut, die auf der Wildenburg ans├Ąssig waren. Das Schloss befindet sich in Hatzfeldschem Besitz. Im weiteren Verlauf bis zur Wegkreuzung Weierseifen - N├Ądringen geht man rechts entlang der Hauptstra├če und nimmt den 1. Feldweg links zur Rochuskapelle.

Die Rochuskapelle wurde im 17. Jahrhundert erbaut und l├Ąsst darauf schlie├čen, dass w├Ąhrend oder vor ihrer Errichtung im Wildenburger Land die Pest gew├╝tet hat. St. Rochus wurde als Pestheiliger geehrt. Von dort hat man einen sch├Ânen Blick zur Wildenburg und zur Roten Kapelle.

Der Weg f├╝hrt weiter zur Wildenburg, die ├╝ber den "H├Âhenweg", einen Feldweg (links weiter), gut zu erreichen ist. Auf der H├Âhe biegt die Wanderstrecke rechts ab. Die Wildenburg wurde im 12. Jahrhundert erbaut und bis 1418 vom Adelsgeschlecht von Wildenburg bewohnt. Im 19. Jahrhundert wurde sie gr├Â├čtenteils abgebrochen. Im Ortsteil Wildenburg geht es der Stra├če nach links bergan in Richtung Friesenhagen.

Auf der H├Âhe wird die Kapelle zur "Schmerzhaften Mutter" erreicht, die im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Der Weg f├╝hrt nun zur Roten Kapelle oder auch Anna Kapelle genannt, die ├╝ber den Wirtschaftsweg Ziegenschlade - Wiesental zu erreichen ist. Bei der Anna Kapelle hat 1650 die Hexenverbrennung stattgefunden. Die Kapelle wird von einer 400-j├Ąhrigen Linden ├╝berragt. An dieser Stelle wurden mehr als 200 Menschen als Hexen und Zauberer hingerichtet und verbrannt. Vorbei am Gedenkkreuz auf dem Blumenberg f├╝hrt der Weg wieder zur├╝ck nach Friesenhagen. Das Kreuz wurde 1917, gegen Ende des 1. Weltkriegs als Votivkreuz in der Kriegsnot erstellt, da Friesenhagen verschont wurde. In Friesenhagen kann man im Schlosskeller oder im Gasthof "Spitz" einkehren, um sich zu st├Ąrken.

Ein Alternativweg von ca. 6 km f├╝hrt von Friesenhagen, ├╝ber Crottorf, bis zur Weggabelung zum Rochus, dann ├╝ber den Wirtschaftsweg Wiesental zur Roten Kapelle und dann nach Friesenhagen zur├╝ck.

 

Verlauf der Kapellenwanderung
 
Verlauf der Kapellenwanderung (zum Öffnen eines neuen Fensters mit dem Bild in Originalgröße bitte auf das Bild klicken)