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Die Wildenburg

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Verbandsgemeinde-
verwaltung Kirchen (Sieg)

Lindenstr. 1
57548 Kirchen (Sieg)

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Woher kommt der Name

der Ortsgemeinde Friesenhagen

Erkl├Ąrung
 

Die Deutung des Namens Friesenhagen, der im Heberegister der Abtei Werden als "Fresenhagon" aufgef├╝hrt wird, ist heute kaum noch m├Âglich. Die Abgabepflicht gegen├╝ber der Abtei Werden und die Tatsache, dass der heilige Ludger, von 804 bis 809 erster Bischof von M├╝nster, seinen umfangreichen Besitz der Abtei Werden ├╝berwies, haben zu Spekulationen gef├╝hrt, dass der Gr├╝nder Friesenhagens ein Friese war, eben dieser heilige Ludgerus.
Die zweite H├Ąlfte des Namens "hagen" finden wir in gleicher oder ├Ąhnlicher Form in zahlreichen Orts- und Flurnamen wieder (oft als -hag, -hahn, -hain, -ham, -hein, -heim). Hagen (Hahn, Hain) bedeutet Wald. Das Gebiet des heutigen Wildenburger Landes liegt dort, wo sich zur Zeit Karls des Gro├čen der breite Grenzwald zwischen Franken und Sachsen befand, der erst im 9. Jahrhundert mehr und mehr besiedelt wurde. Zur Abtei Werden m├╝ssen auch in sp├Ąteren Jahrhunderten noch Beziehungen bestanden haben. So stammen zwei Reichs├Ąbte von Werden aus dem Hause Wildenburg: Heinrich I. (1288-1310) und Heinrich II. (1360-1382).
Nach Dr. E. G. Zitzen geht der Name Friesenhagen auf friesische Tuchh├Ąndler zur├╝ck, die ihren Fries (Wollstoff) ins Rheinland brachten. Zahlreiche Orts- und Stra├čennamen, die bereits im 12. Jahrhundert erw├Ąhnt wurden, erinnern noch heute daran. Im Zusammenhang mit dieser Deutung sei erw├Ąhnt, dass bereits damals ein wichtiger Handelsweg an Friesenhagen vorbeif├╝hrte, zu dessen Schutz die Wildenburg errichtet wurde.