Freu dich auf Olpe!

Geschichtsbrunnen auf dem Kurkölner Platz

Der Kurkölner Platz ist beim Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg entstanden. Der Name verweist auf die lange Zugehörigkeit der Stadt Olpe zum Kurstaat Köln bis 1803. Der von Karl-Heinz Klein entworfene Brunnen wurde 1998 errichtet. Er erzählt die wechselvolle Vergangenheit Olpes anhand von Bildern der bedeutendsten Ereignisse und der wichtigsten Persönlichkeiten aus dem Olper Stadtgebiet.

Stadtmauer

Mit der Stadterhebung bekam Olpe das Recht sich zu befestigen. Die Stadtmauer entstand spätestens 1373. Es gab 3 große und 2 kleinere Stadttore und einige Rundtürme zum Schutz der Stadt.
Denkmäler unterhalb der Stadtmauer:
Gedenkstätte von 1963 (Ewald Mataré) zum Andenken an die Opfer des Krieges und als Mahnmal für die Lebenden.
Das Brackendenkmal (1996) wurde aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Deutschen Bracken-Clubs (Sitz in Olpe) gestiftet. Aufgabe des Clubs ist, die alte Brackenjagd mit ihren Traditionen zu erhalten. Die Olper Bracke ist die älteste bekannte Jagdhunderasse.

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Wasserrad

Wasserrad

Standort der ehemaligen Obersten Stadtmühle (1580). Umrisse der alten Mühle nachempfunden. 2 Mühlengräben beförderten Wasser aus der Olpe und der Bigge zu den Mühlen (2. Mühle stand gegenüber dem Alten Lyzeum).

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Gerberviertel

Gerberviertel

In einer der drei Vorstädte, im Weierhohl, lagen die Arbeitsstätten der Gerber. Die Gerberei spielte nach der Metallverarbeitung die zweitwichtigste Rolle im Gewerbeleben. Nur ein Haus des Viertels ist nach dem Brand 1810 bis heute erhalten geblieben und wurde 1994 komplett saniert.

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Bleichewiese

Bleichewiese mit Wäscherinnendenkmal

Bronzegruppe (errichtet 2002, Anneliese Schmidt-Schöttler), die an die frühere Verwendung der Wiese als Bleichewiese erinnert:
Gewaschene und immer wieder angefeuchtete Wäschestücke wurden im Sonnenlicht auf das saubere Gras gelegt, um die Wäsche zu bleichen.

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Hexenturm

Hexenturm

Erbaut im 14. Jahrhundert, ist er heute das älteste erhaltene profane Gebäude der Stadt. Sein Name lässt vermuten, dass in ihm „Hexen“ gefangen gehalten wurden, jedoch lässt sich dies nicht beweisen. Nachweisbar sind Hexenprozesse und die letzte Hinrichtung 1696 auf dem Bratzkopf.

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Martinuskirche

Martinus-Kirche

Neubau der Kirche im neugotischen Stil als 3-schiffige Hallenkirche mit Querhaus und Doppelturmfassade nach Brandstiftung von 1907 (Architekt: Johannes Franziskus Klomp). Einer der Türme wurde durch Fliegerangriffe im 2. Weltkrieg 1945 stark beschädigt und ist als Mahnmal so erhalten geblieben.

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Agathastatue

Agatha-Statue

Errichtet 1979 (Josef Baron). Es wurde jedoch schon 1665 das Agatha-Gelübde abgelegt, um insbesondere Feuersbrünste abzuwenden. Dieses Gelübde wird heute noch alljährlich vom Olper Stadtrat feierlich erneuert.

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Marktplatz

Marktplatz

1795 nach dem Brand völlig neu angelegt und im Zuge eines Wettbewerbs in den 1990er Jahren neu gestaltet. Das Pannenklöpperdenkmal wurde von Karl-Heinz Klein entworfen und 1982 errichtet, in Anlehnung an die ehemalige Bedeutung der Olper Pfannenschmiede. Drei Bronzeplatten unterstreichen die damalige Wichtigkeit des Schmiedeamtes.

Information

Touristikbüro der Stadt Olpe
Westfälische Str. 11
57462 Olpe
Tel.: 02761/9429-0
Fax: 02761/9429-15
touristikbuero@olpe.de
www.olpe.de

Öffnungszeiten:

Sommer: Mo–Fr: 9:00–17:30 Uhr
Sa: 10:00 – 13:00 Uhr
Winter: Mo – Fr: 9:00 – 17:00 Uhr

Weitere Freizeitmöglichkeiten:

Neben dem Stadtrundgang bietet Ihnen Olpe vielseitige Möglichkeiten, Ihre Freizeit zu gestalten:
Am Obersee bietet sich Ihnen die Gelegenheit auf mehreren Rundwegen spazieren zu gehen und die Naturminigolfanlage mit Biggepavillon, direkt am See gelegen, zu besuchen. Ferner lädt das attraktive Freizeitbad zu einem Besuch ein. Eine weitere Alternative ist eine Schiffsrundfahrt mit einem Schiff der Weißen Flotte (Schiffsanlegestelle Sondern) auf dem Biggesee oder sich ein Tretboot auszuleihen, um den Biggesee auf eigene Faust zu entdecken.
Außerdem eröffnet Ihnen die Olper Innenstadt sehr gute Möglichkeiten zum Einkaufen oder einfach nur zum Verweilen.