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Alte Rentei im Junkernthal

Alte Rentei im Junkernthal

Ort auf einer Landkarte darstellen.

 

 

Ortsbezirk Wehbach

Allgemeines
 

Wehbach, dessen Ursprünge bis in die Zeit um 1400 reichen, war früher eine eigenständige Gemeinde mit über 3000 Einwohnern und von der Schwerindustrie geprägt. Mit stahlerzeugender Industrie, Maschinenbau, Brauerei, Gerberei, Holz- und Mühlenbetrieben war der Ort als idealer Industriestandort geprägt. Topographisch ist Wehbach in das Asdorftal eingebettet und liegt verkehrsgünstig an der Landesstraße 280, die von Kirchen nach Freudenberg zur Autobahn A45 führt.

Einheimische und Gäste nutzen die waldreiche Umgebung für Wanderungen und Spaziergänge. 1942 wurde der Ort per Beschluss der Nationalsozialisten nach Kirchen eingemeindet. Die über 125-jährige Stahlindustrie konnte ab 1967 aus technischen Gründen den strukturellen Wandel nicht mehr vollziehen. Die Friedrichshütte schloss damit für immer Ihre Pforten. Auf dem ehemaligen Platz ist mit großem finanziellem Engagement der Stadt Kirchen ein neuer Standort für moderne Industriebetriebe entstanden.

Der "Singkreis 1868 Wehbach", ein gemischter Chor der internationalen Spitzenklasse, hat Wehbach weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt gemacht. Eine vereinseigene Turnhalle des VfL Wehbach bietet Platz für bis zu 400 Besucher. Das Wehbacher Bürgerhaus dient vielen Veranstaltungen als Standort, auch Bürger können sich für Ihre Privatveranstaltungen hier einmieten. Die "Sportschützen Grindel" besitzen ein großes Schützenhaus, welches in Eigenleistung errichtet wurde. Für das sportliche Großkaliberschießen steht eine 25m-Halle zur Verfügung. Wehbach liegt an einem überregional sehr bedeutenden Radwanderweg, welcher von Kirchen (Sieg) aus durch das malerische Asdorftal und über Freudenberg durch das Wildenburger Land (Klein-Tirol) bis an den Biggesee und darüber hinaus bis nach Attendorn und Finnentrop ins Sauerland verläuft. Der Ort Wehbach befindet sich momentan in einer Phase der strukturellen Umstellung sowie dem positiven Wandel der dörflichen Infrastruktur, die den jetzt fast 1200 Einwohnern entgegenkommt. Im Jahre 2006 beteiligte sich der Ort zudem überaus erfolgreich am Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".