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26.05.2026 08:57 Alter: 10 hrs
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Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Waschbären in Kirchen und Umgebung


Seit mehreren Jahren ist eine jährliche Zunahme an Waschbären in unseren Gemeinden festzustellen. Beim Waschbären handelt es sich um eine eingewanderte Art. Er stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde in den 1930er Jahren eingeführt. Weil er kaum natürlich Feinde hat, breitet er sich im gesamten Land aus. Waschbären können gut klettern und schwimmen. Sie sind nicht nur in Feld, Wald und Flur zu beobachten, sondern auch in Ortschaften und sogar in Gebäuden, wo sie sich gerne auf Dachböden einnisten und erhebliche Schäden verursachen.

Er ernährt sich vorwiegend von Eiern, kleinen Vögeln, Kleinsäugern, Fröschen, Schnecken und Echsen. Aber er geht auch sehr gerne an Komposthaufen und Mülltonnen. Waschbären sehen putzig aus, sind aber tatsächlich eine große Plage. Sie verdrängen einheimische Tierarten und können Krankheiten wie den Waschbärspülwurm übertragen.

Nahrungsquellen entziehen und Zugänge zu Gebäuden schützen!

Alle können mit einfachen Maßnahmen dazu beitragen, das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen:

  • Füttern Sie keine Waschbären und betreiben Sie keine Futterstellen im Außenbereich!
  • Sichern Sie Biotonnen so, dass der Waschbär sie nicht öffnen kann!
  • Verwenden Sie geschlossene Schnellkomposter statt Komposthaufen!
  • Decken Sie Sandkästen ab!
  • Stellen Sie keine „Kletterhilfen“ nah am Haus auf wie Rankgitter oder Bäume!
  • Blockieren Sie Fallrohre mit sogenannten Spikes (Abwehrgitter für Marder und Waschbären)!
  • Überprüfen Sie außerdem, ob Ihre Gebäudeversicherung durch Waschbären verursachte Schäden abdeckt.

Seit zwei Jahren unterstützt Josef Paul Jendrek ehrenamtlich die Stadt Kirchen dabei, der Ausbreitung von Waschbären in bewohnten Gebieten zu begegnen. Bei Fragen zum Thema oder Problemen mit Waschbären ist er als Ansprechpartner unter 0160-1564999 erreichbar.